Backen, Kochen
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Zwiebelkuchen

Gestern hätte ich eigentlich lernen sollen. Latein. Bäh… 😦

Aber leider kam ich nicht dazu, weil natürlich alles andere wichtiger war. Ich habe also einen Großputz eingeleitet und dabei eine unfassbare Entdeckung gemacht. Zwiebeln, nichts als Zwiebeln! Und das in einer Fülle, dass mir nur eine Idee kommen konnte:

Zwiebelkuchen! ❤

Ich liebe Zwiebelkuchen! Auch wenn es deutlich spaßigere Kochrezepte gibt. Denn Zwiebeln schneiden ohne Ende und dabei 1000 Tränen zu vergießen, die man sich eigentlich für die nächste total romantische Schnulze aufheben wollte, löst in mir nur wenig Glücksgefühle aus. 😥

ABER da ist man einfach schlau und holt sich zwei Helferlein her. 😉

An dieser Stelle vielen lieben Dank an Nici & Jule ❤ fürs fleißige Zwiebeln schnippeln. Wir können nun bezeugen, dass gemeinsam weinen doch tatsächlich Spaß machen kann. 🙂

AUSSERDEM ist das Ergebnis die ganze Mühe mehr als nur wert:

DSC_6427

Ihr möchtet auch gerne mal wieder so einen leckeren Zwiebelkuchen auf dem Tisch stehen haben und einen super schönen Abend mit euren Freunden verbringen?

Na dann aufgepasst!


Zutaten für den Hefeteig:

  • 250 g  MehlDSC_6435
  • 50 g    Butter
  • 1/2      Würfel Hefe
  • 1 TL, gestr.   Salz
  • 1 TL, gestr.   Zucker
  • 150 ml   Milch, lauwarm

Zutaten für den Belag:

  • 500 g   Zwiebeln
  • 50 g     Butter
  • 1 EL     Mehl
  • 2   Eier
  • 100 ml   süße Sahne
  • Salz
  • Kümmel
  • (75 g Schinkenspeck, geräuchert, in Würfel geschnitten)

 

1. Vorbereitung

Ich behaupte von mir, dass ich eigentlich eine miserable Köchin bin. Ich bin meistens völlig überfordert mit den parallel ablaufenden Handlungen auf einem Kochfeld. 😀 Deshalb bin ich auf gute Rezepte angewiesen und diese muss ich auch immer zuvor gut durchlesen, damit ich mir zu Beginn schon einmal alles mögliche vorbereiten kann. Falls ihr auch so Chaoten wie ich in der Küche seid, dann haltet euch einfach an diesen ersten Punkt und es wird nur noch halb so stressig… 😉

ALSO es bietet sich an, schon einmal eine kleine Schüssel für den Vorteig herzurichten. Dann noch eine große Schüssel in der ihr schon das Mehl abgewogen habt. Außerdem bietet es sich an die Milch in einem Gefäß abzumessen und zu erwärmen. WICHTIG: Legt die Butter schon einmal raus, damit sie später schön weich ist. 🙂 Letzter Tipp: Nutzt jede Minute in der der Teig gehen muss zum Zwiebeln schneiden, das dauert sonst eeeeewig! 😉 Und schon kann es los gehen…

2. Vorteig erstellen

Hefe in einer kleiner Schüssel zerbröseln und in ca. 50 ml der lauwarmen Milch auflösen. Dann den Zucker und etwas von dem vorbereiteten Mehl hinzufügen und glatt rühren bis der Vorteig eine zähflüssige Konsistenz annimmt. Mit etwas Mehl bestreuen und abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen bis sich die Menge nahezu verdoppelt hat. (Ich schreibe deshalb „nahezu“, weil ich immer viel zu ungeduldig bin und den Teig meistens doch nicht ganz gehen lasse. Aber das Rezept funktioniert trotzdem. 😛 )

3. Hefeteig zubereiten

Den Vorteig, wenn er gegangen ist, zum restlichen Mehl und dem Salz geben und die restliche lauwarme Milch hinzugeben. Den Teig schon einmal gut mit den Händen durchkneten und anschließend die weiche Butter mit einarbeiten. Und wieder lasst ihr den Teig eine Weile lang zugedeckt und an einem warmen Ort gehen. So lange, bis ihr den Belag fertig habt, länger nicht… 😛

4. Belag zubereiten

Während der Teig geht bereitet ihr den Belag zu, bis der Teig wieder kommt… Ach ne, da widerspreche ich mir ja jetzt. Ich korrigiere, bis ihr den Teig wieder in die Bude lasst… 😆

Schneidet die Zwiebeln in feine Würfel…………………………………………. Fertig? Na dann weiter:

Schmelzt die Zwiebeln in Butter unter dauerndem Rühren bis sie glasig sind. Nicht braun werden lassen! Anschließend das Mehl darüber streuen und gut unterrühren. Nun müsst ihr die Zwiebeln ein wenig abkühlen lassen.

Kein Problem, wir widmen uns einfach wieder dem Teig. Aber vorher könnt ihr noch den Backofen auf 200° vorheizen. 😉

5. Teig ausrollen und in die Kuchenform legen/bringen/tun

Die Kuchenform muss vorher ein wenig eingefettet werden, damit ihr den Zwiebelkuchen nachher gut aus der Form lösen könnt. Legt anschließend die Kuchenform mit dem Teig aus und achtet darauf, dass der Rand geschlossen ist.

6. Belag fertig zubereiten und in die Kuchenform geben

Wenn die Zwiebeln ein wenig abgekühlt sind, rührt ihr noch zwei verquirlte Eier und die Sahne unter. Anschließend müsst ihr die Masse mit wirklich ausreichend Salz abschmecken, da die Zwiebeln wirklich einiges an Salz benötigen. Meint es also ruhig gut mit ihnen… Der Belag ist nun fertig, ihr könnt ihn in die Kuchenform geben.

Jetzt muss noch der Kümmel über den Kuchen gegeben werden. Wer möchte auch noch Speck. Wer eine(n) Vegetarier(in) zu Gast hat oder gar selbst eine(r) ist, lässt den Speck – wie ich – einfach weg. 😉

7. Kuchen backen und sich freuen

Jetzt müsst ihr nur noch den Kuchen auf der mittleren Schiene bei 200° ca. 35 min backen.

Und schmecken lassen…! ❤

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Ich hoffe ihr werdet auch so einen schönen und leckeren Abend mit euren Freunden haben.

Liebste Grüße und bis zum nächsten Mal,

eure Karin ❤

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in: Backen, Kochen

von

Hola! Ich bin Karin. 28, Lerntherapeutin, Studentin, Typ 1 Diabetikerin und stolze Besitzerin von Bruno, meinem geliebten Labrador. Nähen, Backen und Bloggen gehören zu meinen Lieblingsbeschäftigungen.

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